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Über uns

Was macht Die Junge Akademie?

Die Junge Akademie ist ein Programm für interessierte junge Menschen zwischen 15 und 26 Jahren. Das Programm vermittelt Einblicke in wirtschaftsethische Kontexte und sensibilisiert so gleichzeitig für ethische und ökonomische Fragestellungen. Denn nur wer diese Zusammenhänge versteht, kann fundiert über Probleme diskutieren, die durch unsere Art des Handelns, Konsumierens und Wirtschaftens entstehen.

Wie?

Diese Qualifikationen vermittelt Die Junge Akademie in Workshops, Wochenendseminaren, Ferienakademien sowie in Vortrags- und Diskussionsveranstaltungen und ganz besonders im seit 2017 angebotenen Programm "Das Zertifikat. Wirtschaft & Ethik". In der Gruppe der Teilnehmenden bilden sich neue interessante Kontakte und Netzwerke. Alle erworbenen Qualifikationen werden durch Zertifikate bescheinigt. Eine Anmeldung zu den Veranstaltungen, die in der Regel kostenfrei angeboten werden, ist jederzeit möglich.

Und warum?

Wirtschaft ist fester Bestandteil moderner Gesellschaften und leistet einen wichtigen Beitrag zum Gemeinwohl. Mehr denn je besteht die Herausforderung, dies auf eine nachhaltige Basis zu stellen und so eine lebenswerte Zukunft zu sichern. Fragen von nationaler und globaler Verteilungsgerechtigkeit, verantwortungsvoller Unternehmensführung, die weltweite Ernährung sowie eine Umstellung auf nachhaltige Energien sind Beispiele für diese Zukunftsaufgabe. Um diese Herausforderungen erfolgreich angehen zu können, sind fundierte Einsichten in ökonomische Kontexte und Funktionslogiken notwendig. Das Wirtschaftssystem folgt anderen Prämissen als die Politik oder Kirche. Ebenso wichtig sind Vorstellungen von den gesellschaftlichen Erwartungen an unternehmerisches Handeln. Wirtschaftliche Fragen können nicht aus einer einzigen Perspektive entschieden werden. Sie bedürfen eines öffentlichen Diskurses sowie eines fundierten Verständnisses der jeweiligen Zusammenhänge.

Wir meinen: Wirtschaft und gesellschaftliche Verantwortung können nur zusammen gedacht werden. Dabei müssen Zielkonflikte und unerwünschte Externalitäten offen benannt und diskutiert werden. Für die qualifizierte Diskussion ist Wirtschaftskompetenz ebenso erforderlich wie Verständnis für die gesellschaftlichen Rahmenbedingungen und Sensibilität für die divergierenden Prämissen und Interessenlagen.